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Hille Perl Stephan Mester Pauline Haas
Ettenheimer Musiksommer

Programm zum 6. Ettenheimer Musiksommer


        Willkommen und Abschied - eine Reise durch Europa


 

Samstag, den 23. Juni 2012, 20 Uhr


Verführerische Reise

Kammersolisten Zug (8 Bläser)
Veranstaltungsort: Kirche Altdorf
 

Don Giovanni – keine andere Oper von Wolfgang Amadeus Mozart wurde so oft beschrieben und bearbeitet.

Josef Triebensees (1772 – 1845) Bearbeitung für Bläseroktett bringt die
Oper zu erstaunlich vollständiger Aufführung. Auch in dieser „Taschenformat-Besetzung“ fesselt Mozarts Musik:
Der Geist des ermordeten Komturs erscheint zum Nachtessen und fordert
Don Giovanni auf: „pentiti, scellerato!“ (Bereue, Du Schurke). Und Don Giovannis heftige Antwort ist typisch: „No, vecchio infatuato!“ (Nein, Du verrückter Alter!). Don Giovanni kennt keine Umkehr. An der eisigen Hand des Komturs wird er zu seiner letzten Reise gezwungen.

Die Kammer-Solisten Zug sind in ihrer Arbeitsweise einzigartig. Seit der Gründung des in der Schweiz beheimateten Ensembles (1990) werden jährlich fünf neue, massgeschneiderte Programme auf höchstem professionellem Niveau einstudiert und aufgeführt. Die Repertoireliste umfasst mittlerweile weit über 250 bekannte und unbekannte Werke für
unterschiedlichste Besetzungen, aus der Zeit des Frühbarock bis zur Moderne, mit Komponistennamen von Aho bis Zelenka, gespielt auf historischen oder modernen Instrumenten.

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Donnerstag, den 28. Juni 2012, 20 Uhr


Die Winterreise

Max Ciolek (Gesang), Elzbieta Kalvelage (Hammerflügel) 
Veranstaltungsort: Bürgersaal im Rathaus Ettenheim

Im Jahre 1827 sang Franz Schubert (1797-1828) seinen Freunden den
eben vollendeten Zyklus von 24 Liedern, „Die Winterreise“ nach Texten
von Wilhelm Müller vor. Die Verwunderung der Freunde über ungewohnte
Harmoniewendungen und Stimmungswechsel bemerkend sagte er:
„Mir gefallen diese Lieder mehr als alle anderen, und Euch werden sie auch
noch gefallen.“ So kam es denn auch: bald galten sie auch ihnen als das
Schönste, was der Freund in dieser Art geschaffen hatte.
Das Thema des Liederzyklus ist der unwiederbringliche Abschied in die
erstarrte Welt des Winters als Metapher für erkaltete menschliche Beziehungen ( ...“eine Straße muss ich gehen, die noch keiner ging zurück“ ), in der das vorangegangene „Willkommen“ nur
noch in kurzen Erinnerungen aufleuchtet.

Willkommen sind im 6. Ettenheimer Musiksommer der Tenor Max Ciolek mit seiner Partnerin, der souveränen Pianistin Elzbieta Kalvelage am Hammerflügel. Ihr Liederabend im 3. „Ettenheimer Musiksommer“ beeindruckte Zuhörer und Rezensenten nachhaltig. Max Ciolek, ein begehrter Oratoriensänger, wird gerühmt für außergewöhnliches
Textverständnis und musikalisch eindringliche Erzählkunst.

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Montag, den 09. Juli 2012, 20 Uhr

Les Adieux

Riko Fukuda
Veranstaltungsort:
Foyer Gymnasium

1809 war Napoleon der Anlaß für die wunderbare Klaviersonate
„Les Adieux“ von Ludwig van Beethoven.
Die Franzosen belagerten Wien und sein Mäzen, Erzherzog Rudolph von
Österreich, zog in den Krieg gegen Napoleon.
Voller Sorge komponierte Beethoven den ersten Satz der Sonate mit dem
Titel „Les Adieux“ (Das Lebewohl). Es folgten „l‘absence“ ( Die Abwesenheit)
und, aber erst nach der unversehrten Rückkehr des Erzherzogs, der dritte
Satz „le retour“ ( Das Wiedersehen).

1789 zwang die französische Revolution den am Hofe von Versailles angestellten Musiker Jan Ladislav Dussek zu fliehen und als reisender Klaviervirtuose seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Er zog quer durch Europa und kehrte erst 1807 nach Frankreich zurück. Seine Gefühle stellt er in der Sonate „Le Retour à Paris“ dar.

Aus exakt dem gleichen Jahr stammt der originale Hammerflügel von John Broadwood mit englischer Mechanik, auf dem Riko Fukuda, die zum zweiten Mal in Ettenheim gastiert, u.a. diese Werke aus dem beginnenden 19. Jahrhundert spielen wird.
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Samstag, den 14. Juli 2012, 20 Uhr

Tinto

Los Ostros (Hille Perl - Viola da Gamba und Gitarre, Steve Player - Gitarre und Tanz, Lee Santana - Gitarre und Chitarrone)
Veranstaltungsort: Kunsthalle Altdorf

Tinto: „Roter Wein und die Erinnerung an mediterrane Abende, Abschiede
und Vorfreude auf ein Wiedersehen, Verrücktheiten und unerwartete Wendungen des Lebens, der Reiseroute und des Tanzes.“ So charakterisiert
Hille Perl ihr Programm „Tinto“.

Eine Reise durch die musikalische Welt des 17. und frühen 18. Jahrhunderts
in Spanien, bei der man erkennt, daß diese Musik nicht alt ist, sondern einen ganz aktuellen und präsenten emotionalen Gehalt besitzt.
Passeggiati und Glosas bezeichnen die richtige Anwendung kleiner und
kleinster Notenwerte sowohl beim Komponieren als auch beim freien, spontanen Ausgestalten musikalischer Kadenzen.

So werden im Konzert historisch überlieferte und notierte sowie neue Improvisationen zu hören sein. Dabei entfernen sich die Musiker durchaus auch hin und wieder vom originalen Ausgangspunkt und bringen Anklänge
an das 21.Jahrhundert mit hinein. Der Tanz, der nahezu immer die rhythmische Grundlage dieser Musik bildet, wird ebenfalls nach historischen Vorbildern dazu improvisiert.

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